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Klinische Kodierung und Dokumentation
Med. Dokumentationsassistent/in
Berufliche Zusatzqualifikation für
- Pflegekräfte
- Med. Assistenzberufe wie MTAs, Arzthelferinnen etc.
- Mitarbeiter/innen von Rettungsdiensten
- Mitarbeiter/innen der Krankenhausverwaltung
- Berufsrückkehrer/innen und Rehabilitanden aus allen Gesundheitsberufen
Ausbildungsziele
Die Teilnehmer/innen setzen sich mit den wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen auseinander und lernen Aufbau und Funktionsweise des DRG Systems kennen. Sie arbeiten sich in die Grundlagen medizinischer Dokumentation ein und erhalten das notwendige theoretische und praktische Rüstzeug, um selbständig Kodieraufgaben in Kliniken übernehmen zu können. Besonderer Wert wird auf eine gründliche Einarbeitung in ICD- und OPS-Katalog und die allgemeinen und speziellen Kodierrichtlinien gelegt. Der theoretische Unterricht wird ergänzt durch intensive Kodierübungen, auch unter Nutzung gängiger Grouper Software und Internet. Jedem Teilnehmer steht hierfür ein Laptop zur Verfügung. Vermittelt werden außerdem die Abrechnungsregeln sowie die rechtlichen Bestimmungen über Schweigepflicht, Datenschutz und Datensicherheit. Grundzüge des Qualitätsmanagements bilden ebenfalls Teil des Lehrplans.
Berufliche Perspektiven
Seit 1994 führt ECONT Fortbildungen im Bereich Gesundheits- und Sozialmanagement durch. Die Komplexität des Sektors sowie die sich rasch wandelnden Bedingungen machen die ständige Aktualisierung der Fortbildungsangebote und –inhalte erforderlich. Nur auf der Basis umfassender und langjähriger Sektorkenntnisse können aktuelle, praxisorientierte Fortbildungen entwickelt und umgesetzt werden.
Mit Einführung des DRG Systems als diagnosebezogenem, pauschalierten Entgeltsystem im Klinikbereich hat sich der Dokumen-tationsaufwand stark erhöht. Die Leistungen des Krankenhauses müssen richtig, vollständig und zeitnah erfasst und dargestellt werden, um die wirtschaftliche Existenz des Hauses abzusichern. Bei der Bewältigung dieser Dokumentationsaufgaben gehen immer mehr Kliniken dazu über, Dokumentations- und Kodieraufgaben an speziell geschulte Fachkräfte zu delegieren. Für klinische Kodierfachkräfte und medizinische Dokumentationsassistenten bieten sich deshalb gegenwärtig sehr gute berufliche Perspektiven.
Zugangsvoraussetzungen
Qualifizierte Berufsausbildung und Berufserfahrung im Gesundheitsbereich
Ausnahmen bei entsprechenden Vorkenntnissen möglich
Lehrinhalte
Gesundheitsökonomie
Grundlagen der Gesundheitsökonomie, Versorgungsformen, Systeme der sozialen Sicherung,
Organisation und Finanzierung des Gesundheitssektors, Krankenhausfinanzierung
Medizinrecht
Rechtliche Grundlagen: Haftungsrecht, SGB V, Risk Management, Dokumentationspflicht,
Schweigepflicht, Datenschutzbestimmungen
DRGs: Rahmenbedingungen
Wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen, Kalkulationsgrundlagen
Abrechnung von Krankenhausleistungen
Medizinische Terminologie
Medizinische Dokumentation
Grundlagen, Dokumentationsverfahren, Kennzahlen, Dokumentationserfordernisse
Optimierung der klinischen Dokumentation, Qualitätssicherung in der Dokumentation
Medizinische Klassifikationssysteme
ICD 10, OPS 301: Aufbau und Anwendung, Beispiele, Übungen
DRG-System
Grundlagen, Fallpauschalenkatalog, Begriffe, Kennzahlen, Beispiele Fallberechnung
Kodierrichtlinien: Allgemeine Kodierrichtlinien, Spezielle Kodierrichtlinien
Anwendung, Grouper Software, praktische Beispiele und Übungen am PC
Abrechnung von Fallpauschalen
Abrechnungsgrundlagen, Beispiele, Übungen
Beispielfälle und Übungen am PC
Kodierübungen: Innere Medizin, Chirurgie, Operationen / Prozeduren in der Kardiologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Pädiatrie, Neurologie, Orthopädie, Urologie
Nutzung von Informationsquellen: Internet, DRG-Handbücher etc.
Management von MDK-Prüfungen
Krankenhausinformationssysteme
Qualitätsmanagement
Referenten
Unsere Referenten sind Medizincontroller, Medizindokumentare, DRG-Beauftragte, Dokumentationsassistenten sowie Betriebswirte, Juristen und Ärzte aus dem Klinik-, Krankenkassen- und MDK-Bereich mit umfangreicher Berufs- und Lehrerfahrung
Zeitlicher Umfang
Vollzeitunterricht (Montag – Freitag) - 560 Unterrichtsstunden
Vermittlung von Praktikumsplätzen auf Wunsch möglich
Förderung
Diese Fortbildungsmaßnahme ist gemäß AZWV zertifiziert und kann durch die Agentur für Arbeit, die ARGEn und im Rahmen der beruflichen Rehabilitation auch durch die Deutsche Rentenversicherung Bund gefördert werden.
Wir sind Träger des Zertifikats von CertEuropA: Träger-Zertifikat ECONT
Abschluss
Die Ausbildung endet mit einer Prüfung
Die Teilnehmer/innen erhalten ein qualifiziertes Zeugnis
Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann auch ein IHK Zertifikat erworben werden
Seminarort
München,
ECONT Institut, Marsstraße 4, 3 Gehminuten vom Hauptbahnhof München
Termine:
Auf Anfrage
Information und Anmeldung
Weitere Informationen, Anmeldeunterlagen und den Termin für ein persönliches Beratungsgespräch erhalten Sie bei ECONT unter der Telefonnummer 089 / 543 97 48
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